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Missionsstationen in Paraguay

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Paraguay

Asuncion Nueva Esperanza Panambi
Ypachi Piray Pypuku/ Pariri
Mboijagua/ Bibel- und Landwirtschaftsschule


Asuncion

Seit 1972 hat die DIPM ihre Basisstation in Asunción (= Maria Himmelfahrt), der Hauptstadt Paraguays. Auf dicht bewachsenem Gelände mit mehreren Häusern haben Missionare eine kleine Wohneinheit, ist die Verwaltung der Mision Alemana untergebracht und ein Internat für Missionarskinder. Daneben dient die Basisstation als Stützpunkt für Einkäufe, Behandlung von kranken Indianern, Behördengänge, für die Ausbildung von Missionaren usw. Von der Zentrale aus wird täglich eine Funkverbindung mit den Missionsstationen im Landesinneren – etwa 250 bis 500 km entfernt - aufgebaut. Hier werden dann aktuelle Neuigkeiten ausgetauscht und Freuden und Sorgen durchgesprochen.

Mitarbeiterstand 2009: Ulrike und Michael Osiw, Inge und Andreas Goller, Aldo Bareiro, Walter und Gaby Peligrina, Damaris Müller, Elfriede Schmolz, Peter und Lidia Etringer

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Nueva Esperanza

In der Indianersiedlung Nueva Esperanza (= Neue Hoffnung) leben zur Zeit etwa 24 Mby’a-Familien. 1978 kaufte die DIPM 650 ha Land; zehn Jahre später übereignete sie es an die Indianer. Die Mby’a Indianer gehören zur Sprachfamilie der Tupi-Guarani-Indianer. Sie sind die einzigen, die man heute noch in allen vier Ländern von Mercosur (ein Gegenstück der Europäischen Union in Südamerika) antrifft. 

Mitarbeiterstand 2009: Benno Schuster

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Panambi

Circa fünf Autostunden nordöstlich von Asunción liegt die Station Panambi (= Schmetterling).
1983 von Karl und Grete Ortlieb gegründet, zählt sie heute zu den größeren Stationen der DIPM in Paraguay.

In den Anfangsjahren wurden von Panambi aus regelmäßig zusammen mit indianischen Christen auch Außensiedlungen besucht. Heute gibt es Kontakte und gelegentliche Besuche zu 9 anderen Indianer-Siedlungen. In der Siedlung Yvu (= Wasserloch) gibt es eine kleine Gemeinde. In Planchada Julia und Alika kue sowie in Torro kangue (= Stierknochen) gibt es einzelne gläubige Indianer.

Mitarbeiterstand 2009: Bärbel und Ulrich Ostertag,  Marianne Gruhler, Andrea Tomoschat, Helmut Meyer, Ricardo und Agripina Britez

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Ypachi

Ypachi (= weißlich schimmernde Lagune), wurde in den Anfangsjahren der Station Panambi von Missionaren und Indianergeschwistern besucht. Das Missionarsehepaar Degenkolbe hat ein paar Jahre dort gelebt und gearbeitet. In den letzten vier Jahren treffen sich regelmäßig einige gläubige und interessierte Indianer auf der ehemaligen Missionsstation.

Mitarbeiterstand 2009: Das paraguayische Lehrerehepaar Lorenzo und Kita Cabral.

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Mboijagua/ Bibel- und Landwirtschaftsschule

Die Missionsstation Mboijagua (= Hundeschlange) wurde 1973 von Ehepaar Fürstenau gegründet. Sie liegt im Nord-Osten Paraguays im Regierungsbezirk Canindeyu. Auf  ca. 1554 ha Land leben in Mboijagua Chiripa-Indianer. Am 13.04.1977 wurden die ersten acht Chiripa getauft und eine Gemeinde gegründet. Diese Gemeinde schloss sich am 7. Dezember 1996 dem von ihr mitgegründeten Gemeindeverband IGLEINU (Iglésia Evangelica Indígena Unida) an.

Wegen der in Paraguay wachsenden Missionsarbeit unter den Guarani wurde
1994 in Mboijagua eine Bibelschule aufgebaut. Dort wird heute, in enger Zusammenarbeit mit der IGLEINU, den gläubigen Indianern aus den IGLEINU-Gemeinden eine biblische Kurzausbildung angeboten. Ebenfalls bilden wir Indianer zu Gesundheitshelfern aus. Bei den Kursen werden auch landwirtschaftliche und handwerkliche Fähigkeiten vermittelt.  In schulfreien Zeiten ermöglicht das Ausbildungsgelände Weiterbildungskurse oder Freizeiten für die Verantwortlichen der Indianergemeinden des gesamten IGLEINU -Verbandes durchzuführen. Ausbildungsziel ist, dass die Teilnehmer nach Abschluss der Kurse als Gemeindeleiter den Indianer-Gemeinden dienen können.

Als geistliche Leiter geben sie durch die erlernten landwirtschaftlichen Kenntnisse auch im wirtschaftlichen Bereich ihrer Siedlungen ein gutes Vorbild ab. Die Kurse bieten 11 Ehepaaren / Familien Platz zum Studium.

Wegen der geographischen Nähe werden von Mboijagua aus weitere Indianer-Siedlungen besucht, in denen Guarani- und Ache-Indianer leben.

Mitarbeiterstand 2009: Z.Zt. sind keine deutschen Mitarbeiter ständig vertreten. Es werden Kurse in den Ferien angeboten.

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Pypuku / Pariri

Pypuku (= langer Fuß)

Mitarbeiterstand 2009: Johannes und Hanna Kunzi, Reiner und Solveihg Simon, Modesto und Elena Espinola

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Piray

Piray (= Fischwasser) ist eine ehemalige Missionsstation. Verschiedene Missionare/innen haben dort über 30 Jahre gelebt und gearbeitet. Von Piray aus wurden auch andere Indianersiedlungen besucht und betreut. Dadurch enstanden in den Siedlungen Takuajupoty (= gelbe Bambusblüte) und Guarani kleine Christengemeinden.

Mitarbeiterstand 2009: Die Gemeinde in Piray und die anderen 2 Außensiedlungen werden heute durch Ricardo und Agripina Britez besucht.

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